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DGAP-Ad hoc: Ad-hoc-Meldung

Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Halbjahresergebnis

Erste Group Bank AG: Erste Group: Höhere Betriebserträge und niedrigere Kosten führen im 1. Halbjahr 2010 zu einem Gewinn von EUR 472 Mio

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Wien, 30. Juli 2010

Erste Group: Höhere Betriebserträge und niedrigere Kosten führen im 1. Halbjahr 2010 zu einem Gewinn von EUR 472 Mio

Highlights :

  - Die Erste Group hat ihren erfolgreichen Start in das Geschäftsjahr 2010
    fortgesetzt und erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2010 ein starkes
    Betriebsergebnis in der Höhe von EUR 1.991,4 Mio (12,1% über H1 2009)
    sowie einen Nettogewinn von EUR 471,9 Mio (4,1% unter H1 2009). Die
    Kosten-Ertrags-Relation verbesserte sich deutlich auf 48,8% (H1 2009:
    52,5%).

  - Rekordbetriebserträge von EUR 3.889,8 Mio (+4,1%) und ein Rückgang des
    Betriebsaufwands auf EUR 1.898,4 Mio (-3,2%) haben zu dem starken
    Betriebsergebnis geführt. Der Zinsüberschuss er-höhte sich um 7,2% auf
    EUR 2.684,8 Mio. Dieser Anstieg erklärte sich mit der Verbesserung der
    Zinsmarge auf 3,04% (H1 2009: 2,92%). Der Provisionsüberschuss
    verzeichnete in H1 2010 mit EUR 965,0 Mio (+8,6% über Vorjahr) einen
    starken Anstieg. Dafür verantwortlich waren erhöhte Provisionseinnahmen
    aus dem Wertpapiergeschäft und aus dem Zahlungsverkehr. Das
    Handelsergebnis sank gegenüber dem hervorragenden Vorjahreswert um
    30,0% auf EUR 240,0 Mio.

  - Die Risikokosten stiegen auf EUR 1.084,2 Mio bzw. 167 Basispunkte des
    durchschnittlichen Kun-denkreditbestands (H1 2009: EUR 892,1 Mio bzw.
    141 Basispunkte). Allerdings verlangsamte sich  der Zuwachs im
    Vergleich zum Vorjahr signifikant auf 21,5%.

  - Nach der starken Abschwächung des Wachstums im zweiten Halbjahr 2009
    blieb der NPL-Zuwachs auch im ersten Halbjahr 2010 auf dem niedrigeren
    Niveau der beiden Vorquartale. Damit erreichte die NPL-Quote gemessen
    an den Kundenkrediten 7,3% (30. Juni 2009: 5,9%). Die NPL-Deckungsquote
    verbesserte sich signifikant auf 59,7% (30. Juni 2009: 55,2%).

  - Der Periodenüberschuss nach Steuern und Minderheiten*  sank im ersten
    Halbjahr 2010 trotz solider Beiträge der tschechischen, slowakischen
    und österreichischen Tochterbanken um 4,1% von EUR 492,1 Mio auf EUR
    471,9 Mio. Die Cash-Eigenkapitalverzinsung verminderte sich aufgrund
    der stark erweiterten Kapitalbasis von 9,7% im Gesamtjahr 2009 auf
    7,5%.

  - Die Bilanzsumme stieg seit Jahresanfang deutlich um 3,7% auf EUR 209,1
    Mrd. Dies resultierte vor allem aus gestiegenen Zwischenbankgeschäften
    und Wertpapierveranlagungen, die durch das starke Wachstum bei den
    Kundeneinlagen (seit Jahresanfang +4,0% auf EUR 116,6 Mrd) unterstützt
    wurden. Das Kredit-Einlagen-Verhältnis betrug 112,4% (Jahresende 2009:
    115,3%).

  - Das Eigenkapital**  der Erste Group wurde im ersten Halbjahr 2010 durch
    unterjährige Gewinne und eine positive Bewegung in der AfS-Rücklage
    weiter gestärkt; es stieg um EUR 0,2 Mrd auf EUR 12,9 Mrd. Einhergehend
    mit einem stagnierenden Kreditwachstum fielen die risikogewichteten
    Aktiva von EUR 106,4 Mrd zum Jahresende 2009 auf EUR 104,9 Mrd. Vor
    Einbeziehung des unterjährigen Gewinns ergab dies eine Tier 1-Quote
    (bezogen auf das Kreditrisiko) von 11,2% (Ende 2009: 10,8%) und eine
    Core Tier 1-Quote (bezogen auf das Gesamtrisiko) von 8,6% (Ende 2009:
    8,3%).

* Der 'Periodenüberschuss nach Steuern und Minderheiten' entspricht dem 'den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnenden Periodenüberschuss'.

**Das 'Eigenkapital' entspricht dem 'den Eigentümern des Mutterunternehmens zuzurechnenden Gesamtkapital'.

(c)DGAP 30.07.2010 
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Sprache:      Deutsch
Unternehmen:  Erste Group Bank AG
              Graben 21
              1010 Wien

Österreich

Telefon:      +43(0)5 0100 - 10100
Fax:          +43(0)5 0100 9 - 10100
E-Mail:       info@erstegroup.com
Internet:     http://www.erstegroup.com
ISIN:         AT0000652011
WKN:          909943
Börsen:       Freiverkehr in Berlin, München, Stuttgart, Hamburg; Open
              Market in Frankfurt; Auslandsbörse(n) Wien (Amtlicher Handel
              / Official Market)

Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service

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300732 Jul 10


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